Kärnten präsentiert sich erfolgreich
auf der Terra Madre in Turin

Der Verein Slow Food Kärnten und die Kärnten Werbung nahmen gemeinsam mit Gastgebern und Lebensmittelhandwerkern die weltweit größte Veranstaltung für bewusste Ernährung, nachhaltige Landwirtschaft und Umwelt zum Anlass, um einem internationalen Publikum die Kärntner Slow Food Projekte sowie nachhaltige Reiseerlebnisse zu präsentieren.
350.000 Besucher aus 130 Ländern der Welt, sowie 3.000 Slow Food Repräsentanten probierten, verkosteten und diskutierten für mehr Bewusstsein um echte, gute, regionale Lebensmittel.

Slow Food Kärnten
Terra Madre

Slow Food Kärnten
Terra Madre

Slow Food Kärnten
Terra Madre

Kärnten konnte seine Kompetenz bei den Projekten Slow Food Travel und Slow Food Villages unter Mitwirkung der Kärntner Slow Food-Akteure eindrucksvoll unter Beweis stellen. Der Slow Food-Pionier Gottfried Bachler zeigte dem interessierten Publikum wie die bekannten Kärntner Kletzennudeln gekrendelt werden. Die Kletzen lieferte der Biobauer Leopold Feichtinger aus Hermagor, der gemeinsam mit friulanischen Partnern dieses neue Slow Food Presidio mit nach Turin brachte. Die selten gewordene Kletzenbirnensorte wurde 2022 in den Katalog weltweiter schützenswerter Slow Food-Lebensmittel (Presidii) aufgenommen.

c_Martin_Hofmann
Slow Food Presidio Kletzenbirne

Presidio Kletzenbirne

Slow Food Kärnten
Terra Madre

Lesachtaler Brot

Slow Food Kärnten
Terra Madre

Gailtaler Speck

Slow Food Kärnten
Terra Madre

Biokäse

Herrlich geschmeckt hat den Slow Food-Fans auch der besondere Gailtaler Speck ggA., den Lerchenhofchef Hans Steinwender zur Verkostung servierte. Die Insektenfarm Primeinsects von Andreas Koitz aus dem Lavanttal, der würzige Kostproben der proteinreichen Ernährung den Besuchern anbot, erzielte besonders viel Aufmerksamkeit. Der schwarze, fermentierte Knoblauch von Margit Holzer aus St. Paul im Lavanttal war beim speziellen Slow Food-Taste-Workshop ein Highlight. Bei diesem Event präsentierten sich die Kärntner Slow Food Travel-Regionen mit Lesachtaler Brot, Biobutter und Biokäse sowie Bierspezialitäten von Hirter und Loncium und Weinen vom Weingut Lexer, Karnburg und Weingut Ritter aus dem Lavanttal.

Terra Madre

Über 25 Journalisten:innen folgten der Einladung der Kärnten Werbung zu einem besonderen Kärntner Slow Food Frühstück. Der sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen und die bewusste Entwicklung der Ernährungs- und Esskultur als Basis für die Erlebnisse in den Slow Food Travel Regionen und Slow Food Villages konnten gemeinsam mit den aus Kärnten mitgebrachten Köstlichkeiten ganz besonders das Interesse der Journalist:innen am nachhaltigen Reiseangebot in unserem Land wecken.

Slow Food Kärnten
Terra Madre

Slow Food Kärnten
Terra Madre

Eingebunden in Podiumsdiskussionen präsentierte Slow Food Kärnten die Vorzeigeprojekte Slow Food Travel und Slow Food Villages, die nun weltweit Interesse finden. Eine Slow Food Delegation von den Philippinen machte sich umgehend auf den Weg nach Kärnten und besuchte das Lesachtal und Gailtal, um wertvolle Erkenntnisse mit in ihre Heimat nehmen zu können.

Slow Food Kärnten
Terra Madre

Slow Food Kärnten
Terra Madre

Slow Food Kärnten
Terra Madre

Slow Food Kärnten
1_Terra Madre

Taste Workshop

Slow Food Kärnten
1_Terra Madre

Slow Food Kärnten
1_Terra Madre

Andreas Koitz, Wurmfarm primeinsects
Eckart Mandler, Slow Food Kärnten

Meeting der Slow Food Travel-Regionen mit Erfahrungsaustausch: Marta Messa, SFI-Generalsekretärin; Ramon Uy Jr., SF Community Negros Philippinen, Pal Dromen aus Ulvik, Norwegen, Slow Food Travel Biella Mountains; Mgr. Monika Slizikova, Slowakei, Jean-Marc Imhof, Slow Food Travel Wallis, Schweiz, Eckart Mandler, Slow Food Kärnten

Terra Madre_Meeting der Slow Food Travel-Regionen mit Erfahrungsaustausch

Über die Terra Madre…

Über 3000 Repräsentanten des Slow Food Netzwerkes aus 130 Ländern der Welt, über 350.000 Besucher an 5 Tagen boten praktische Tipps, um mit eigenen Handlungen Einfluss auf das Ernährungssystem zu nehmen.

Gottfried Bachler
© Kärnten Werbung
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Lösungen für die Ernährungsprobleme können durch die Stärkung der Netzwerke örtlicher Gemeinschaften mit deren Wissen, Erfahrung und Innovationsfähigkeit herbeigeführt werden. Weil die Konsumenten täglich mit der Entscheidung, was auf den Teller kommt und wie sich damit die Lebensumgebung von Millionen Menschen verändern kann, sind die lokalen und globalen Netzwerke so wichtig. Mehr Bewusstsein zu schaffen für eine nachhaltigere Erzeugung, Verarbeitung und Konsum von Lebensmitteln, ist daher weiterhin eine zentrale Aufgabe des Slow Food-Netzwerkes auf der ganzen Welt und auch in Kärnten. Und so kann Essen auch eine Brücke zum Frieden sein, der durch globale Monokulturen, Abhängigkeiten und rasanten Bodenverbrauch bedroht ist.
Foto: Gottfried Bachler, Obmann von Slow Food Kärnten